Verantwortung und Vermittlung als Kriterien für Erfolg und Zufriedenheit
16.11.2009 10:16, Marie-Theres Euler-Rolle
Sie haben es in der Hand oder im Mund, sinnstiftend für sich selbst, Ihre Umgebung, Wirtschaft und Gesellschaft aufzutreten und zu wirken.
Wieder ein Wochenbeginn, ein Montag mitten in einem November. Grau der Himmel - grau der Alltag? Fern die Visionen, was man eigentlich wollte, wohin es eigentlich gehen sollte? Und die Gedanken, kreisend um was nicht ist, was schon wieder gewesen und morgen nicht schon wieder sein darf?
Alle Ingredienzien des Hier und Jetzt bewusst nutzen und positiv gestalten, immer wieder von Neuem eine Herausforderung. Geschichten, wie es andere machen, können da inspirieren. Vor einem Dreivierteljahr hörte ich eine dazu von einer der erfolgreichsten und mächtigsten Frauen des Planeten: Jeden Abend vor dem Einschlafen malt sie in Gedanken ein Bild, das den soeben vergangenen Tag wieder gibt. Welche Farben, welche Stimmungen und Details hat dieses Bild heute? Welche Geschichte erzählt es? Verdient dieses Bild eine Signatur? Soll und kann da der eigene Name darunter stehen? Bin ich stolz auf dieses Bild, möchte ich es der Nachwelt erhalten - oder sollte es gleich morgen übermalt oder entsorgt werden? Mit dieser kleinen Übung macht sich Marilyn Carlson Nelson täglich ihr Da-Sein bewusst und verantwortungs - bewusst.
Wir haften dafür, das was wir haben möchten, so wie wir sein möchten, zu artikulieren, zu tun und damit zu leben. Große KommunikatorInnen entwickeln ihre Persönlichkeit und ihre „Chemie“ zu anderen stets weiter.
Treten Sie dafür ein und auf:
„Seien Sie Sie selbst. Die Welt liebt das Original.“ Jean Cocteau
Zeigen Sie klar, dass Sie wissen, wovon Sie sprechen
Finden Sie heraus, wozu Sie definitiv Ja sagen, dann können Sie besser Nein sagen
Präsentieren Sie sich menschlich, liebenswürdig und fehlbar
Reden Sie positiv von sich, aber zeigen Sie auch Demut
Zaubern Sie Bilder und Geschichten in Ihre Sprache
Formulieren Sie in kurzen, anschaulichen Sätzen
Seien Sie mit ganzem Herzen dabei
„Wir lernen etwas zu tun, indem wir es tun. Es gibt keine andere Möglichkeit.
(John Holt)
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