<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>amwort</title>
		<link>http://amwort.at/</link>
		<description>Public Speaking Blog</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>amwort</title>
			<url>http://amwort.at/fileadmin/tt_news_article.gif</url>
			<link>http://amwort.at/</link>
			<width></width>
			<height></height>
			<description>Public Speaking Blog</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Tue, 23 Oct 2012 11:39:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Und worüber sprechen SIE?</title>
			<link>http://amwort.at/blog/und-worueber-sprechen-sie.html</link>
			<description>Great people talk about IdeasAverage people talk about thingsSmall people talk about other people</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><br />Great people talk about Ideas<br /><br />Average people talk about things<br /><br />Small people talk about other people</p>]]></content:encoded>
			
			<author>euler-rolle@amwort.at</author>
			<pubDate>Tue, 23 Oct 2012 11:39:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Should I stay or should I go?</title>
			<link>http://amwort.at/blog/should-i-stay-or-should-i-go.html</link>
			<description>65% überlegen einen Jobwechsel! So das Ergebnis einer aktuellen und internationalen Langzeitstudie bei größeren Unternehmen, durchgeführt von Deloitte mit &quot;Forbes...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>65% überlegen einen Jobwechsel! So das Ergebnis&nbsp;einer aktuellen und internationalen Langzeitstudie bei größeren Unternehmen, durchgeführt&nbsp;von&nbsp;Deloitte&nbsp;mit &quot;Forbes Insight&quot;.&nbsp;Umgekehrt bedeutet das, dass nur etwa&nbsp;ein Drittel der befragten MitarbeiterInnen gern am angestammten Arbeitsplatz bleibt.&nbsp;</p>
<p><div></div></p>
<p><div>Für&nbsp;Personalverantwortliche, aber auch für das Management und die Gesamtperformance&nbsp;eines Unternehmens&nbsp;eine bedrohliche Entwicklung. Den Wert der eigenen Belegschaft schätzen und begreifen, dass diese maßgeblich für einen erfolgreichen Umsatz verantwortlich sind, das haben viele Entscheider und Entscheiderinnen noch nicht verstanden.&nbsp;</div></p>
<p><div></div></p>
<p><div>Interne Kommunikation spielt dabei natürlich eine maßgebliche Rolle. Ziele, Entscheidungen, Veränderungsprozesse und Unternehmenskultur müssen aktiv mit Leben erfüllt werden, mit allen modernen Mitteln der Kommunikation den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen näher gebracht werden. Sie müssen viel mehr eingebunden werden in die Entwicklungen eines Unternehmens, sie müssen eine Stimme bekommen, die auch gehört wird. Wissenstransfer und Wissensmanagement dürfen nicht an ihnen vorbei gehen.</div></p>
<p><div></div></p>
<p><div>Motivation und Bindung entsteht durch Teilhabe.&nbsp;</div></p>
<p><div></div></p>
<p><div>Alle reden von den &quot;besten Köpfen&quot;, die den Unternehmen hierzulande jetzt&nbsp;&quot;schon ausgehen&quot;. Alle reden von Strategien, diese besten Köpfe zu bekommen und diese zu halten. WIE ich mit diesen besten Köpfen umgehe, wie ich sie einbinde in meine Unternehmung, wie ich sie halte, wie ich mit modernen Mitteln nicht nur ihre Gehirnzellen, sondern auch ihre Herzen erreiche, das wird entscheidend sein im allseits heraufbeschworenen Wettbewerb.&nbsp;</div></p>
<p><div>Und dabei geht es nicht um die &quot;soft skills&quot; und die &quot;soft facts&quot;. Wenn die eigenen MitarbeiterInnen in Scharen davon laufen, dann ist das hart. Und wenn die Umsätze in den Keller purzeln, dann umso härter.</div></p>]]></content:encoded>
			
			<author>euler-rolle@amwort.at</author>
			<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 16:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kommunikative Spielchen</title>
			<link>http://amwort.at/blog/kommunikative-spielchen.html</link>
			<description>Es ist doch immer wieder amüsant zu beobachten, welche Kommunikationsmechanismen zwischen Politik, der Journaille und damit der Öffentlichkeit wirken. Wie das Faktum des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist doch immer wieder amüsant zu beobachten, welche Kommunikationsmechanismen zwischen Politik, der Journaille und damit der Öffentlichkeit wirken. Wie das Faktum des Nicht-Sagen-Wollens-oder-Könnens auf der einen Seite und des Nicht-Wissens auf der anderen Seite tagelang die Blätter aufplustert. Als Referenz wird dann etwa angeführt: &quot;übereinstimmend berichten Medien über&quot; .. oder &quot;über das Wochenende hielt sich hartnäckig das Gerücht, dass&quot;..<br /><br />Wie viele Namen haben wir in den vergangenen 7 Tagen gehört, die rund um den Obmann- und Regierungsmitgliederwechsel in der ÖVP durch die Äther schwirrten? Wer da nach angeblichen Bündelogiken und Beziehungsmustern auferstand im Lichte der allgemeinen Aufgeregtheit und auch schon wieder versank, abgeschossen vielleicht durch interne Verräter oder die Medien selbst oder gar nie ernsthaft in Betracht gezogen. Herr Spindelegger selbst sagt im heutigen Standard: &quot;Personen, die gar nicht gefragt wurden, haben erklärt, dass sie nicht zur Verfügung stehen.&quot;<br /><br />Den Medien verdanken wir, dass wir tagelang unterhalten werden von etwas das nicht ist. Namen, die nicht sind oder nur vielleicht. Könnte. Würde. Unter Umständen. Man hört. Man sagt. Hinter verschlossenen Türen. Hinter vorgehaltener Hand. Wilde Spekulationen. Herumgeisternde Persönlichkeiten. Da jede Menge Argwohn in den Gazetten, wie alt nun die neue Mannschaft wohl aussehen werde, mit einigen knapp 70jährigen. Keine Ansage an die Zukunft. Nun ein 24jähriger mit im Team, noch mehr Argwohn, wie denn so ein Jungspund. Noch dazu mit den geilen Sprüchen. Geradezu verwegen.<br /><br />Rund um all das Gesprudel behaupte ich: dem Gros der Menschen ist das völlig wurscht, ob einer aus Tirol oder noch einer aus Niederösterreich, ob einer mit dem ÖAAB oder mit dem örtlichen Strickverein verbandelt ist, ob einer Mitte 20 oder schon Mitte 60 ist, ob wer logisch oder unlogisch dort landet, wo er/sie nun ist.<br /><br />Die Leute wollen, dass die Leute, die sie gewählt haben, für das Land arbeiten und was weiter bringen. Sie wollen spüren, dass sich was zum Positiven verändert. Und ihre Themen als Themen in der Politik wahrgenommen werden. Es braucht inhaltliche Ansagen und darauf folgende Taten. <br />Die Bildungspolitik ist ein schönes Beispiel dafür, wie viele unterschiedliche Persönlichkeiten - vor allem in der ÖVP - ins Amt gehoben, herumgedoktert, an eingefressenen Ideologien und Interessenskonflikten gescheitert, als Vorsichtl und Rücksichtl enthoben und gegangen. Stillstand die Antwort auf den Sinkflug des Bildungsniveaus.<br /><br />Mögen die Politiker nun endlich mal was weiter bringen und das sinnvoll kommunizieren, die Journalisten zurück kehren zu den wahrhaft relevanten Themen und Geschichten und die kritisch beleuchten und wir, wir dies alles mit notwendiger Distanz und dem Sinn für das Wesentliche und Eigentliche sehen, hören und beurteilen.</p>]]></content:encoded>
			
			<author>euler-rolle@amwort.at</author>
			<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 10:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Oberflächlich und würzig</title>
			<link>http://amwort.at/blog/oberflaechlich-und-wuerzig.html</link>
			<description>Er hat recht, der liebe Beraterkollege, der vor ein paar Tagen meinte, ein Blog, der gehört so oft wie möglich beschrieben. Und: es muss ja nicht immer der große, philosophische Wurf sein. Der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er hat recht, der liebe Beraterkollege, der vor ein paar Tagen meinte, ein Blog, der gehört so oft wie möglich beschrieben. Und: es muss ja nicht immer der große, philosophische Wurf sein. Der eigene, auch der meinige, Anspruch an Vermittlung ist oft sehr hoch, keine Willkür, wohlgeformt, weise und wortgewaltig zugleich. Und wenn dann zu wenig Zeit bleibt für den intellektuellen Erguss, dann bleibt er leer, der Blog-Eintrag. <br />Gescheit und kurz sein, das ist für viele die große kommunikative Herausforderung. Die Statusmeldung auf facebook. Wünsche euch eine gute Nacht. Habe gerade Pommes gegessen - lecker. Die Glücksnuss sagt...Toni gefällt Susis Link. Martha ist jetzt mit Johanna befreundet. <br />Oder. Ein O-Ton im Radio. 8 Sekunden für einen Halbsatz. Eine Botschaft gekonnt verpackt in den News. Die Medien haben keine Zeit. Alle haben keine Zeit. Keine Zeit?<br />Es macht Spass, mit Menschen am Wesentlichen zu arbeiten, an der Reduktion ohne Regression. An der Klarheit der Worte. An der Verständlichkeit. An der Kürze, die den Sukkus der Würze aufgefangen hat. An dem sprachlichen Bild, das in den Köpfen der Menschen alles klar macht. <br />Und dennoch: mein Blog - mein Medium, und er, er hat jene Zeit für mich und all die Fürs und Wider in meinem Kopf, die jene Kameras und Mikrofone, Gefällt Mirs und Kurzclaims, Sms und Chatrooms aus vielen verständlichen Gründen nicht haben. Sehr schön. Und immerhin: dies ist der kürzeste und oberflächlichste aller meiner Blogs. :-)  </p>]]></content:encoded>
			
			<author>euler-rolle@amwort.at</author>
			<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 21:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dominoeffekte</title>
			<link>http://amwort.at/blog/dominoeffekte.html</link>
			<description>Ich freue mich sehr auf eine neue Aufgabe, die nächsten Samstag startet. Dann arbeite ich das erste Mal als Lektorin an der Fachhochschule St. Pölten und werde in den Bereichen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich freue mich sehr auf eine neue Aufgabe, die nächsten Samstag startet. Dann arbeite ich das erste Mal als Lektorin an der Fachhochschule St. Pölten und werde in den Bereichen Gesprächsführung/Präsentation/Medien lehren. Für mich ist es etwas ganz Besonderes, mit jungen Leuten an der Uni zusammen zu arbeiten und ihnen mein Wissen und meine Erfahrung weiter zu geben.<br />Ich habe in den vergangenen Monaten immer wieder erlebt, dass gerade in großen Wirtschaftsunternehmen sehr viel Augenmerk auf die Qualität der Ausbildung von Uniabgängern und Abgängerinnen gelegt wird. Employer Branding schon in den Hörsälen stattfinden kann. Die Besten so schnell wie möglich zu den Besten gelockt werden sollen. Die Potenziale von heute für den Erfolg von morgen.<br />Andererseits die Unidebatte. Honorige Rektoren, die auf die Straße gehen müssen für monetäre Anerkennung ihrer Institutionen. Österreich als ständiger Ranking Loser. Politisches Geplänkel und keinerlei konkrete Handlungen in Sicht. <br />Streit um Studiengebühren, Lehrerzuständigkeiten, Ausbildung der Ausbildenden.<br />Das Bildungssystem - vermeintlich eine Dead End Road, zugeparkt mit Blockierern, Verweigerern, Bewahrern.<br />Kinder können in weiten Teilen Österreichs ihre ersten Lebensjahre nachwievor nicht in einem ansprechenden, zeitgemäßen und fördernden Kindergarten heran wachsen, der ihre Anlagen und Talente sieht und früh fördert. In den Schulen die ewig ermüdende Diskussion um Ganztagsschule, Gesamtschule, Selektion - vorbei an den Bedürfnissen und Notwendigkeiten von Kindern und Eltern und auch Lehrer/innen. Wenn dann überhaupt noch weiter, an die weiter überfüllten Unis, deren Qualität im internationalen Vergleich stetig absackt.<br />Kleinkinder, Schüler, Studis - damit lässt sich zu wenig politisches Kleingeld schlagen. Zu wenig Wählerstimmen. Keine Mehrheiten machbar. Das Geld, das wir alle umfangreich versteuern, fließt politisch gesteuert mehrheitlich woanders hin - zB in die Aufrechterhaltung eines Pensionssystems, das spätestens übermorgen kollabieren wird. Übermorgen werden wir dann auch nicht die&nbsp;hellen, topausgebildeten Köpfe haben, die unser Land in der Wissenschaft, der Wirtschaft, der Gesellschaft international wettbewerbsfähig erhalten, Fortschritt initiieren und zu Erfolg, Sicherheit und Reichtum von uns allen beitragen können. <br />Übermorgen sind die Politiker und Politikerinnen samt ihrer Entscheidungen von heute Schnee von gestern Für die Auswirkungen ihrer Entscheidungen sind sie schon morgen nicht mehr zu belangen. Die Weichen aber, die sie heute stellen (mit unseren Stimmen), über die rattert und schlittert unsere Zukunft.<br />Meine Studis am nächsten Wochenende, sind ein Teil davon.<br />An den Rädern der Bildung ein Stück weit mitdrehen, meine Erfahrung beisteuern, voneinander lernen und einen Beitrag zu leisten, ein paar junge Menschen&nbsp; mit-vorbereiten auf ihr Arbeitsleben - dieser Aufgabe sehe ich mit Begeisterung entgegen. Fühlt sich ein wenig an wie Steinchen aufstellen vor dem Domino Day.   <br /><br /></p>]]></content:encoded>
			
			<author>euler-rolle@amwort.at</author>
			<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 21:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schönen Urlaub!</title>
			<link>http://amwort.at/blog/schoenen-urlaub.html</link>
			<description>Dieser Tage in aller Munde: Die Burn-Out Fälle nehmen drastisch zu.  Die psychischen Erkrankungen. Depressionen. Frühpensionierungen wegen  Überlastung. Wer ist schuld? Wer soll dafür bezahlen?...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Tage in aller Munde: Die Burn-Out Fälle nehmen drastisch zu.  Die psychischen Erkrankungen. Depressionen. Frühpensionierungen wegen  Überlastung. Wer ist schuld? Wer soll dafür bezahlen? Therapie auf  E-Card. Schöne, neue Arbeitswelt?<br /> Sind wird denn reif? Reif für weniger Druck? Reif genug, dazu zu stehen,  das zu kommunizieren, dass wir Grenzen haben, dass wir Entlastung,  Entspannung, Ausgleich, Balance brauchen? Reif für die Insel!<br /> Wir leben und lieben doch alle unser Red-Bull-Image: Genug Energien,  immer. Einsatzbereit, immer. Arbeit verleiht Flügel. Schick ist, wer  glaubhaft seinen Stress schildert. Erfolgreich ist, wer rund um die Uhr  gebucht ist. Flexibel ist, wer auch Sonntags, Feiertags auf Mails prompt  antwortet und den Anschein macht, zu arbeiten. Immer.<br /> Druck in uns. Druck auf uns. Bestehen. Schaffen. Umsetzen. Performen.<br /> Wir werden geliebt. Denn wir sind gefragt. Wir kriegen ganz viele  Nachrichten. Wir müssen noch ganz viele Konzepte fertig stellen. Ohne  uns. Nein. Geht es nicht.<br /> Bis die Watsche kommt. Das Zuviel. In welcher Form auch immer.  Depression. Scheidung. Burn Out. Dann monatelanges Vakuum. Oder  Medikamente. <br /> Auch nicht schick. Auch nicht cool.<br /> Es braucht eine neue Form der Kommunikation in unserer Gesellschaft über  Werte. Zeit hat einen großen Wert. Frei-Zeit hat einen großen Wert.  Urlaub brauch ich nicht verstecken als Grad-mal-nicht-im-Büro oder  Auf-Bildungsreise-sein. Entspannung bringt viel. Mir und der  Arbeitswelt. Neue Energie. Neue Ideen. Kreativität. Motivation. Impulse. Für mich und alle anderen.<br /> Hören wir auf wie Duracell-Männchen immer im gleichen Trott durch die Gegend zu wackeln.  Hören wir auf uns und unsere Bedürfnisse nach Ruhe, nach Nichtstun, nach  Einfach-mal-nur-Sein! Trauen wir uns, das laut zu sagen: unseren  Kundinnen und Geschäftspartnern, unseren Auftraggeberinnen und Chefs und Mitarbeitern. Eine Kultur schaffen, die wieder den Ausgleich sucht und findet, die Überstunden nicht bejubelt und Stress hochstilisiert und das Untentbehrliche entbehrlich macht.<br /> Wenn Pause im Trend liegt, Urlaub en vogue ist, Entspannung, Genuß, wieder so richtig sein dürfen, dann kriegen die Forderer das Imageproblem. Jede und jeder kann gleich damit anfangen, den Boden unter seinen Füßen für mehr Balance aufzubereiten und andere bei der Suche nach der ihren zu unterstützen.</p>
<p>In  diesem Sinne: Ich bin jetzt mal weg. AUF URLAUB! :-) Und komme so bald  nicht wieder! Ihnen und Euch einen wunderschönen, entspannten Sommer!!<br /> </p>]]></content:encoded>
			
			<author>euler-rolle@amwort.at</author>
			<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 18:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Begegnung unter Gleichen</title>
			<link>http://amwort.at/blog/begegnung-unter-gleichen.html</link>
			<description>Begegnung unter Gleichen - heute Abend moderiere ich eine Podiumsdiskussion unter diesem Titel. Wie kann so eine Begegnung aussehen? Ist sie überhaupt möglich? Und wer hat etwas davon, wenn sie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Begegnung unter Gleichen - heute Abend moderiere ich eine Podiumsdiskussion unter diesem Titel. Wie kann so eine Begegnung aussehen? Ist sie überhaupt möglich? Und wer hat etwas davon, wenn sie stattfindet? Wie können wir gleich sein? Wollen wir mit anderen gleich sein? Und was bedeutet das für unsere Kommunikation?<br />Gestern haben sich viele Menschen, mit denen ich vor rund 20 Jahren gemeinsam Radio gemacht habe, zu einer Art Klassentreffen eingefunden. Kennen Sie das? Einerseits freut man sich auf alte, vertraute Gesichter, andererseits - nunja - hat es vielleicht auch einen guten Grund, warum so mancher Kontakt mit der Zeit abgebrochen wurde. Und dann sind da diese Bilder, mit denen jede und jeder in so eine Veranstaltung hineingeht. Das Bild von mir selbst, so wie ich glaube, heute zu sein, aber in Konfrontation mit den anderen überlappt mit dem Selbstbild von damals. Wie werde ich von anderen gesehen - als die, die ich ja schon damals war oder die, die ich heute bin. Habe ich eine neue Chance? Es wird gemessen. Geht es da um Gleichheit? Wo stehst du heute in deinem Leben? Ist das, was du tust, erfolgreich? Ist das, wie du aussiehst &quot;gut gehalten&quot;? Sind so viele Kinder cool oder ganz und garnicht? Ist das alles interessant, weil vergleichbar mit mir? Ist die Wertschätzung echt oder wird sie zur Abschätzung, wenn ich heimgefahren bin? Wie sieht es mit meiner eigenen Wertschätzung aus? Habe ich eine respektvolle Haltung, wenn ich mit den in meinen Augen &quot;ewigen Jugendlichen&quot; oder den schon &quot;fast Pensionisten&quot; spreche? Höre ich ihnen wirklich zu? Oder fasse ich schon Gedanken, wo ich mit meiner Geschichte einhake? Möchte ich im Endeffekt an jeder Ecke markiert haben oder mich ehrlich eingelassen haben?<br />Ich nehme mir Momente aus dieser Begegnung mit. Es waren 2, 3 längere, schöne Gespräche. Die Menschen, die sich darauf eingelassen haben, haben mir ein echtes Geschenk gemacht. Ich bin mit neuen oder anderen Bildern im Kopf weggegangen. Habe lernen dürfen, welchen Wert Zeit für jemand anderen hat, welchen Wert Krise für jemand anderen hat, wie andere Dinge sehen und damit umgehen. Es war so anregend, dass die Beobachtung weggefallen ist, auch die Messung, die Erwartung oder die Ergebnisorientierung - und ein Eintauchen möglich war. Wenn es mir gelungen ist, auch diesen Menschen etwas geschenkt zu haben, wenn es gelungen ist, in aller Verschiedenheit mit Respekt und Wertschätzung wieder auseinander zu gehen - dann ist für mich gestern abend vielleicht so eine Begegnung unter Gleichen möglich geworden.</p>]]></content:encoded>
			
			<author>euler-rolle@amwort.at</author>
			<pubDate>Fri, 28 May 2010 10:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sieg über die Verteufelung</title>
			<link>http://amwort.at/blog/sieg-ueber-die-verteufelung.html</link>
			<description>Gestern war für mich persönlich ein erfreulicher Tag. Er begann mit dem Morgenjournal und der Nachricht, dass Barack Obama seine große Gesundheitsreform im Repräsentantenhaus durchgeboxt hat.Warum...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war für mich persönlich ein erfreulicher Tag. Er begann mit dem Morgenjournal und der Nachricht, dass Barack Obama seine große Gesundheitsreform im Repräsentantenhaus durchgeboxt hat.<br />Warum finde ich das gut? Die Art der medialen Kommunikation, die im Vorfeld dieser Entscheidung ein Jahr lang in den Vereinigten Staaten lanciert wurde, mag amerikanisch sein, ich finde sie einfach nur erschreckend. Haben Sie diese stark überschminkte, weiße, schreckliche Fratze gesehen, die Obama persiflieren sollte? Es macht mir Angst, wenn große, demokratisch legitimierte Parteien mit solchen Bildern gegen politische Gegner vorgehen. Und das scheinbar völlig ungestraft. Der schwarze Präsident als weißer Teufel. Angstmache pur. Das Böse, es sitzt an der Spitze unseres Landes.&nbsp;<br />Vermutlich ist es für den normalen politischen Beobachter, der im entfernten Europa sitzt und - wie in Österreich auf eine lange Tradition der Pflichtversicherung blickt -   schon an sich nebulos, wie viel Aufregung es hervorruft, wenn 32 Millionen Amerikaner nicht mehr unversichert durchs Leben gehen sollen. Und eine Art solidarisches System eingeführt wird.<br />Dass hier politisch hart argumentiert wird, dass Lobbyisten umfangreiches Überzeugungswerk vollziehen, dass Zielgruppen und Wählerschichten auch populistisch bedient werden müssen - das mag ja alles sein.<br />Aber: Bilder haben - wie allgemein bekannt - eine unfassbar größere Macht und einen enormen Einfluss auf die Wahrnehmung und die Gefühlswelt der Menschen. <br />Den Teufel auf diese Weise an die Wand malen, auf einer derart perfiden, extremen und für mich auch mehr oder weniger subtil rassistischen Art und Weise jemanden in den Schmutz zu ziehen - das hat schon an sich eine politische Niederlage verdient.<br />In diesem Sinn: Gratulation zur Gesundheitsreform und jetzt positive, strategisch kluge Überzeugungsarbeit leisten!</p>]]></content:encoded>
			
			<author>euler-rolle@amwort.at</author>
			<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 08:32:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kommunikationsdesaster rund um Jesuiten, schiefe Bindungen und Maria Fekter</title>
			<link>http://amwort.at/blog/kommunikationsdesaster-rund-um-jesuiten-schiefe-bindungen-und-maria-fekter.html</link>
			<description>Wie schnell das eigene Image nachhaltig in der Öffentlichkeit durch miserable Kommunikation ruiniert ist, dafür gibt es derzeit jede Menge anschaulicher Beispiele. Nachzulesen und zu hören in allen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schnell das eigene Image nachhaltig in der Öffentlichkeit durch miserable Kommunikation ruiniert ist, dafür gibt es derzeit jede Menge anschaulicher Beispiele. Nachzulesen und zu hören in allen Medien.<br />Deutsche Ordensmänner, täglich mit neuen schrecklichen Missbrauchsvorwürfen konfrontiert. Selbst der Caritas-Präsident muss da im&nbsp; Radio-Interview zugeben, dass es der Katholischen Kirche wieder einmal an Transparenz, Einfühlungsvermögen und Knowhow fehlt, professionelle Krisenkommunikation zu betreiben.<br />Wie man in nur einem Tag zum schlechten Verlierer und Gespött der internationalen Sportpresse werden kann, das lehrt dieser Tage der Österreichische Skiverband. Ein sehr lauter Protest gegen eine schiefe Bindung auf den Skiern des Goldanwärters aus der Schweiz. Eine etwas leisere Presseaussendung wenig später: &quot;Die Verantwortlichen haben Fakten geschaffen, indem sie die Genehmigung zur Verwendung des diskutierten Bindungssystems erteilt haben. Der ÖSV verzichtet daher auf einen Protest.&quot; Allen voran die Skispringer mussten sich dann in zahllosen Interviews für die Vorgangsweise rechtfertigen und ihrer Wertschätzung für den Schweizer Konkurrenten samt schiefer Bindung Ausdruck verleihen. Man stand kleinlich und schwach da. <br />Und noch ein Kommunikationsdesaster:<br />In diesen Minuten kriegt Innenministerin Maria Fekter eine rote Karte für ihren Plan eines Asyl-Erstaufnahmezentrums in Eberau. An der Wahlurne wird dann vom Volk geurteilt, und das hat Politik von oben diktiert noch nie für gut befunden. Fehlende Kommunikation, falsche Strategien, schlimme Optik. Briefe zu spät geschrieben. Gespräche im nach hinein geführt.<br />Vertreter des Koalitionspartners SPÖ bestechen gleichzeitig mit größtmöglicher Unklarheit. Wofür könnte die Partei in Sachen Asyl denn eigentlich so irgendwie stehen? Fremdenpolitik? Integration? Nur nicht angreifbar sein heißt, nicht zum Angreifen zu sein. Der Boden von allen Akteuren mal wieder aufbereitet für Polemik und extreme Positionen. Die Antworten auf die brennenden Fragen der Zeit, sie sind hier schuldig geblieben.</p>
<p>Kirche – Sport – Politik. Man schlage die Zeitung auf und es fehlt überdeutlich an professioneller, lebensnaher Kommunikation – nach innen wie nach außen. Es überrascht mich, wie hier immer noch und in so großer Zahl – inmitten unserer Mediengesellschaft, in der nichts verborgen bleiben kann – scheinbar leichtfertig, scheinbar unwissend – mit allen Konsequenzen des Misserfolgs – Image nachhaltig zerstört wird.</p>
<p>Nur das Wissen um den Modus Operandi eröffnet Einflussnahme auf redaktionelle Themengenerierung und thematische Rahmung. („Politik in der Medienarena“, Fritz Plasser) Das heißt, nur wer sich mit professioneller Medienarbeit vertraut gemacht hat, ist imstande, sie auch im Ernstfall effektiv anzuwenden und zum eigenen Vorteil zu nutzen.</p>
<p>Dafür braucht es theoretisches Wissen und praktische Anwendung. Strategische Kommunikationsarbeit leisten. Problemlagen verständlich machen, Entwicklungen transparent darlegen, Vertrauen geben, Bedürfnisse der eigenen Klientel kennen und berücksichtigen, positive Perspektiven aufzeigen, Zukunftsziele festlegen - Verantwortung übernommen haben.</p>
<p>Öffentliche Akzeptanz und eine gute Reputation sind wesentliche Voraussetzungen für ideellen, wirtschaftlichen, politischen und auch sportlichen Erfolg. Viele Organisationen, Parteien sind mehr denn je gefordert, endlich einen Paradigmenwechsel zu vollziehen und sich der Öffentlichkeit gut vorbereitet und in allen Lebenslagen zu stellen – mit dem Ziel, über kluge Kommunikation sogar gestärkt aus schwierigen Situationen hervorzugehen.</p>]]></content:encoded>
			
			<author>euler-rolle@amwort.at</author>
			<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 22:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>La vita e bella</title>
			<link>http://amwort.at/blog/la-vita-e-bella.html</link>
			<description>Ich habe den Mörder davor schon einmal gesehen. Er treibt sein schreckliches Spiel seit Wochen ausgerechnet in meiner Umgebung! Aus der Ferne habe ich ihn gesehen, ich wusste sofort, er ist es....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe den Mörder davor schon einmal gesehen. Er treibt sein schreckliches Spiel seit Wochen ausgerechnet in meiner Umgebung! Aus der Ferne habe ich ihn gesehen, ich wusste sofort, er ist es. Abgesehen hat er es nur auf Frauen. Überfällt und verschleppt sie und dann. Angst legt sich wie ein kratziger Schal um meinen Hals, wenn ich das Haus dieser Tage verlasse. Wer ist die nächste?<br />Der Weg führt mich den Hügel hinab, plötzlich, da unten unter den Bäumen, er, der Mann, ich kenne ihn, erkenne ihn wieder, ich sehe, wie er eine Frau an den Armen packt, er reißt sie fort, ein Wehren ein Winden, sie kämpfen, Fußtritte, festhalten, wegziehen, die Haube fällt in den Schnee, zerzaust Ihr Haar, die Augen weit aufgerissen – </p>
<p>meine Freundin!!</p>
<p>Ich fliege, stürze auf ihn hinunter. Ein Greifvogel, riesig, die Federn gespannt die Flügel ausgebreitet, ein Ziel, eine Beute. Ein hoher, gellender Schrei, heiser, unmenschlich, laut, wie von einem anderen Stern. Ein Beben, es bricht aus meiner Kehle aus - und..</p>
<p>..neben mir ein ungeduldiges, leicht genervtes Brummen: Was ist denn?! Mein Mann dreht sich seufzend im Bett um. Drüben, meine Tochter, grunzt, wetzt, beginnt zu jammern. </p>
<p>Ich blicke in das Schwarz der Nacht und gluckse. Ich habe das Böse bekämpft. Und alle hier aufgeweckt. Kann nicht aufhören darüber zu lachen. Schon wandern die Lichter vorbeifahrender Autos über den Plafond. Aus Schwarz wird grau. Die Nacht war kurz. Wieder einmal. Dieses Mal nicht das Schnarchen meines Mannes, nicht der Durst meiner Tochter, mein eigener schriller, alles durchdringender Sieg über die Angst, hat mir den Schlaf geraubt. Herrlich.<br />Am Morgen begrüßt mich kaltes Weiß. Über Nacht sind die Sterne auf den Schnee gefallen. Glitzern, funkeln und der Traum. </p>
<p>La vita e bella, sagt es mir, das Leben ist schön. Der wunderbare Kinofilm fällt mir ein, diese tolle Geschichte, Ode an das Leben.<br />Ich liebe Geschichten. Sie verleihen Flügel. Bringen uns zum Lachen. Lassen uns die Welt mit anderen Augen sehen.<br /><b><br />We create the future through the stories we tell each other!</b><br /><br />Geschichten - damit werde ich mich in Zukunft noch viel mehr beschäftigen, damit will ich arbeiten.</p>
<p>Einen magischen Tag heute - für Sie! Und Dich! Und Euch alle!</p>]]></content:encoded>
			
			<author>euler-rolle@amwort.at</author>
			<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 12:03:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>